Hallo liebe Besucherin, hallo lieber Besucher,

wir sind eine handelsübliche vierköpfige Familie, zwei kleine Kinder (zu Beginn unseres Bauvorhabens knapp dreieinhalb Jahre bzw. minus sechs Wochen, mittlerweile fünf bzw. eineinhalb Jahre alt) inklusive. Nach einer beruflich bedingten Zeit auf der Walz, sind wir vor einigen Jahren zurück ins schöne Mittelfranken gezogen und wohnen hier in der Nürnberger Altstadt, wo wir uns rundum wohl fühlen und grundsätzlich auch gerne bleiben würden. Mit kleinen Kindern verschieben sich indes auch die Prioritäten und Anforderungen: eine etwas ruhigere Gegend, weniger Verkehr, (noch) mehr andere Kinder als potenzielle Spiel- und SchulkameradInnen in der Nachbarschaft, ein bisschen Grün, ein kleiner Garten – das wär’ schon ‘was. Der Nachwuchs wird’s (hoffentlich) danken und man selbst wird ja auch nicht jünger.

Mit dieser Motivation im Rücken haben wir uns dazu entschlossen, die Ersparnisse zweier Arbeitsleben (und die der nächsten 10 bis 15 Jahre …) in den Pot zu werfen und das Projekt “Eigene Scholle” anzugehen. Trotz der vielen – oft nicht eben positiven – Geschichten, die man rund um das Thema Bau immer wieder hört und trotz der Unkenrufe von manchem Freund und Familienangehörigen.

Bzgl. der Art der Umsetzung waren wir zunächst ergebnisoffen: Kauf und Sanierung einer Bestandsimmobilie, Kauf eines bereits projektierten bzw. fertigen Neubaus oder eben ein Neubau nach eigenem Plan; egal, ob als Fertighaus oder in Massivbauweise mit Bauträger oder Architekt – all’ das haben wir in Betracht gezogen. Nach ersten Sondierungen, Gesprächen und Besichtigungen, nach intensiverer Abwägung der eigenen Situation (es war seinerzeit absehbar, dass der Going-live von Kind 2 in die Zeit des Hausbaus fallen würde) und nicht zuletzt auch aus finanziellen Erwägungen heraus haben wir uns schließlich für die Variante “Bauträger/-betreuer” entschieden.

Ausschlaggebende Überlegungen für diese Entscheidung: mit einem Festpreis für den Hausbau hat man zumindest eine einigermaßen solide Kalkulationsgrundlage (respektive meint man diese zu haben …) und – angesichts der eigenen, zeitlich nur sehr knapp bemessenen Ressourcen und der gegebenen familiären Situation fast ebenso wichtig – der Bauträger/-betreuer übernimmt als “Kümmerer” die Feinplanung, die Akquise, Einplanung, Koordination und Steuerung der Handwerker und garantiert vermeintlich – im Sinne eines vernünftigen Projektmanagements – einen weitestgehend reibungslosen und ressourcenschonenden Ablauf des Gesamtvorhabens. Den Bauherren sollte in diesem Szenario eigentlich “lediglich” die Rolle eines Zulieferers von Informationen bzw. Anforderungen sowie die eines fallweisen Entscheiders zukommen – freilich jeweils fachlich, sachlich und mit allen entscheidungsrelevanten Informationen durch den Bauträger/-betreuer unterstützt und transparent sowie mit ausreichenden Entscheidungs- bzw. Handlungsfristen in den Ablauf eingebunden. Soweit zumindest die Idee.

Nach der grundsätzlichen Entscheidung für die Variante “Bauträger/-betreuer” haben wir einen längeren und vermeintlich sorgsamen Prozess zur Auswahl eines geeigneten Partners für unser Bauvorhaben angestoßen; zu diesem werden wir im Blog noch ein paar Worte verlieren. Am Ende des Tages haben wir uns jedenfalls gegen die üblichen Verdächtigen der Metropolregion Nürnberg entschieden – und für ein eher kleineres, regional ansässiges Unternehmen:

Massives Bauen GmbH (→ Link zur Website)

Die Massives Bauen GmbH versteht sich als “Baubetreuer”, hat ihren Firmensitz in Herzogenaurach und unterhält ein Verkaufsbüro in Bamberg. Auf ihrer Website (Stand: 01.02.2015) propagiert die Massives Bauen GmbH unter anderem die Bedeutung von “Seriosität, Zuverlässigkeit und Kompetenz” am Bau, wirbt mit jahrzehntelanger Berufserfahrung und – vermeintlich erfolgskritisch – dem “Verständnis einer kooperativen Zusammenarbeit mit den Kunden”. Dieser Aspekt wird gar zur “Firmenphilosophie” erhoben. Und man weiß: “Die wichtigste Werbung ist der zufriedene Kunde”. Vor diesem Hintergrund sieht man sich in der “Verpflichtung, dem Laien den Traum von den eigenen vier Wänden stilsicher, solide, modern und möglichst preiswert zu realisieren”. Das klingt doch gut – oder?

Inwieweit – und in welcher Weise – in diesem Fall Marketing und Praxis tatsächlich miteinander korrelieren und ob es eine gute Idee war, den o. g. “Pot” und mithin die Früchte zweier Arbeitsleben  der Firma Massives Bauen GmbH anvertraut zu haben, um unseren Wunsch von den eigenen vier Wänden in der angedachten reibungs- und ressourcenschonenden Art und Weise zu verwirklichen, sei an dieser Stelle dahingestellt. Auf unserer Website bau-blues.de möchten wir jedoch auf Basis vorliegender Fakten unsere Erfahrungen und Erlebnisse im Zuge unseres Hausbaus mit der Firma Massives Bauen GmbH schildern.

Allen InteressentInnen und Bauherren und -damen in spe möge dieses private “Bautagebuch” ggf. als Orientierung dienen. Wir dokumentieren unsere Erfahrungen und Erlebnisse mit der Massives Bauen GmbH nicht zuletzt auch vor dem Hintergrund, dass wir selbst im Rahmen unseres Auswahlprozesses ein solches Angebot zu schätzen gewusst hätten.

In diesem Sinne: wir wünschen eine angenehme Lektüre!

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