Die Trockner laufen und laufen und laufen. Und geben ihr Bestes, um die Schäden durch den erneuten Wassereinbruch aus dem Oktober einzudämmen. Ein sich in diesem Zusammenhang zwangsläufig ergebender Kollateralnutzen: es wird warm im Haus. Zumal nun endlich, endlich auch die Heizungsanlage angeschlossen ist – wenn auch leider nur provisorisch über Baustrom –, um zumindest niedertourig dabei zu helfen, die Nässe aus den Wänden und unter dem Estrich zu vertreiben.

Während wir also wieder einmal (und ebenso wieder einmal vergeblich) auf den Fortgang der Arbeiten warten, schauen wir einfach mal auf unser mitgebrachtes Thermometer und lesen dort eine muckelig warme Innentemperatur von 17,9 C ab. Was könnte man da nicht alles machen: zum Beispiel hätte seit Wochen und Monaten bereits – völlig unabhängig von irgendwelchen Wasserschäden – die Elektrofertiginstallation erfolgen und bei dieser Gelegenheit auch die Heizung regulär angeschlossen werden können, damit diese durch den Hersteller abgenommen und für den regulären Betrieb freigegeben werden kann – eine Luft-Wasser-Wärmepumpe ohne Aktivierung ihrer eigentlichen, leidlich effizienten Funktionsweise ausschließlich über Baustrom betreiben zu müssen ist nämlich ein wirtschaftlicher Super-GAU. Zudem fragen wir uns (und rein interessehalber auch immer mal wieder unseren Auftragnehmer), warum nicht längst Innenputzer und Maler ihre Arbeiten zumindest in den aus Sicht der Wasserschäden unkritischen Bereichen aufgenommen/abgeschlossen haben.

Und während wir also gemeinsam mit unserem wohlig warmen Bau so vor uns hin warten, flattert uns heute ein Brief der Massives Bauen GmbH ins Haus, in dem man uns „der guten Ordnung halber“ mitteilt, dass die „Baustelle unter den jetzigen Wetterverhältnissen nicht kontinuierlich fortgeführt wird (Schlechtwetter)“.

Funny.

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