Da wären sie also wieder. Ein ganzer Fuhrpark an Trocknungsgeräten versieht mittlerweile wieder seinen Dienst in unserem Häuschen, um endlich den mittlerweile nun auch schon wieder drei Wochen bestehenden erneuten Wasserschaden zu bekämpfen. Der Inhaber der Trocknungsfirma, der nach eigenen Angaben pro Jahr bundesweit rund 500 Häuser trocknet, gibt zu, irritiert zu sein – gleich zwei Mal im Abstand von fünf Monaten wegen eines Wasserschadens aus gleichem Grund in einen Rohbau gerufen zu werden, ist wohl selbst für ihn neu.

Beruhigt sind wir jedenfalls zu sehen, dass wir es hier mit Profis – und mit netten Menschen zudem – zu tun haben; die Bautrockner messen akribisch alle nassen Flächen aus und installieren entsprechend auf allen drei Ebenen des Hauses Trocknungsgeräte für die Wände sowie auch für den wasserunterlaufenen Estrich im Ober- und Erdgeschoss; hierzu werden Spezialgeräte eingesetzt, die die Trocknung über die schmalen Randstreifen bewerkstelligen, so dass zumindest der Estrich nicht angebohrt und das Risiko einer Beschädigung der Fußbodenheizung eingegangen werden muss. Immerhin.

14-11-20 Trocknung November

 

Was man in den kommenden drei, vier Wochen allerdings eher unterlassen sollte ist, einen allzu genauen Blick auf den Baustromzähler zu werfen, an welchem – nach wie vor mangels regulärer Elektrofertiginstallation – die Trocknungsgeräte hängen; selbiger rotiert in einer schwindelerregenden Geschwindigkeit – wohl nur selten scheint das Bild vom „Geld durch den Schornstein blasen“ stimmiger als hier. Deprimierend.

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