So langsam wird es ohne eine fatalistische Grundhaltung und ein gerüttelt‘ Maß an Galgenhumor schwierig. Folgende Geschichte: zu Zeiten, als man uns noch einen Hausübergabetermin im Mai 2014 in Aussicht stellte, waren die Fliesenlegearbeiten wohl für den Zeitraum April 2014 vorgesehen; mit entsprechendem Vorlauf waren wir aus eigenem Antrieb also bereits im Winter/Frühjahr 2014 unterwegs, um uns für konkrete Fliesen zu entscheiden.

Auf Empfehlung des von der Massives Bauen GmbH beauftragten Fliesenlegers suchten wir seinerzeit u. a. einen Fliesenhandel im Nürnberger Westen auf und dort unsere Fliesen aus. Soweit, so gut. Dann jedoch verschwand durch den – sagen wir einmal „gemütlichen“ – Baufortschritt das Thema „Fliesen“ erst einmal monatelang von der Agenda, um nun – mit einem Delay von einem halben Jahr – wieder hochzupoppen.

Kein Problem: die Fliesen waren seinerzeit ja schon ausgesucht, so dass sie nun einfach abgerufen werden mussten. Dachten wir. Beim Versuch, genau dies zu tun, mussten wir jedoch – kein Witz – feststellen: der Fliesenhandel unserer Wahl ist mittlerweile pleitegegangen. Unfassbar.

Jetzt haben wir ein Problem: da Fliesenhändler – so lernen wir – die Fliesen ihres Sortiments oft mit eigenen Phantasienamen versehen, finden sich diese so leicht unter einem solchen nicht beim Wettbewerber wieder. Vereinfacht gesagt: eine Fliese namens „Horst“ aus dem Sortiment von Fliesenhändler A heißt im Sortiment von Fliesenleger B möglicherweise „Helga“.

Entsprechend schwer fällt es uns, „unsere“ Fliesen bei einem alternativen Fliesenhandel in der Metropolregion „wiederzufinden“. Mit einigen Fragmenten der Artikelstammdaten, Google, ein wenig Kreativität und einigen Abenden Zeit gelingt es uns dann doch und wir werden bei einem Fliesenhandel in Lauf an der Pegnitz fündig. Puh, noch mal gutgegangen. Wir geben die „neuen“ Bezeichnungen an den Fliesenleger der Massives Bauen GmbH weiter, der sich um die Bestellung und freilich auch die Warenannahme kümmert.

Den Beginn der Fliesenarbeiten bekommen wir wegen eines Kurztrips aus Anlass einer Familienfeier nicht mit, so dass wir erst am heutigen Dienstag erste Ergebnisse bewundern dürfen. Unter anderem den bereits nahezu vollständig gefliesten Hauswirtschaftsraum. In dem – leider ebenfalls kein Witz – die falschen Fliesen liegen; und zwar solche, die wir nicht einmal bestellt hatten …

Über die hier beschriebene hinaus hält das Gewerk „Fliesen“ noch einige weitere – aus unserer Sicht leider ebenso wenig unterhaltsame – Lach- und Sachgeschichten bereit; zu diesen bei Gelegenheit noch mehr.

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