Ein weiterer Punkt des Sachverständigen: die nach DIN erforderliche sog. Sockelabdichtung fehlt. Der Sachverständige weiß vermeintlich auch warum: “Die wurde schlicht und einfach vergessen”. Die Massives Bauen GmbH verweist indes darauf, dass man die Sockelabdichtung “grundsätzlich” erst mit dem Außenputz auf die nach DIN geforderte Höhe ausführe. Aha.

Aus Laiensicht impliziert diese Aussage mithin folgendes “grundsätzliche” Vorgehen: der Keller, bestehend aus Betonelementen, wird in der Baugrube errichtet, sodann wird von außen die sog. Perimeterdämmung aufgeklebt und die Baugrube verfüllt. Der weitere Rohbau inkl. Fenster-/Rollladeneinbau, Außenelektrik usw. folgt. Monate später wird mit dem Außenputz (Vorher? Nachher? Währenddessen kann ja fast nicht sein – da steht rund um das Haus ein Gerüst …) dann das Haus wieder “ausgegraben”, die Perimeterdämmung rund um das Haus ca. 30 cm tief geschnitten und entfernt, werden bereits in das Mauerwerk eingebrachte Elektroinstallationen sowie die verbauten Rolloschienen demontiert, um dann die noch fehlenden ca. 60 cm Abdichtung aufzutragen und hernach die Perimeterdämmung wieder – passend neu zugeschnitten – aufzukleben und auszuschäumen, die Außenelektrik sowie die Rolloschienen zu remontieren und die Grube erneut zu verfüllen.

Na, das klingt ja mal nach einem effizienten Prozess …

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