Mit der Ablehnung der Eingabeplanung flattert uns im September erwartungsgemäß auch ein Gebührenbescheid ins Haus – über immerhin einen mittleren zweistelligen Eurobetrag. „Geben Sie her, das übernehmen wir“, zeigt sich der Geschäftsführer der Massives Bauen GmbH – wir finden, angesichts der Sachlage durchaus auch erwartbar – generös.

Am 16.11.13 erhalten wir eine erste Mahnung der Stadt Nürnberg – der Betrag ist offensichtlich noch nicht überwiesen. Wir erinnern unseren Auftragnehmer per Mail an die sua sponte geäußerte Bereitschaft, die Gebühren zu übernehmen – und bitten um Erledigung. Keine Reaktion.

Gestern nun – peinlich genug – die zweite Mahnung der Stadt Nürnberg; noch immer ist dort das Geld nicht eingegangen. Noch einmal erinnern wir die Massives Bauen GmbH, ohne eine Reaktion zu erhalten – und weisen den Betrag schließlich selbst an.

Die Massives Bauen GmbH lässt aus dem im Betreff genannten/zitierten Grund phasenweise den Baufortschritt kontrollieren. Heute also die Prüfung nach Fertigstellung des Kellers. Die Flügel der Kellerfenster sind noch nicht eingebaut, die Fugen zwischen den Betonelementen der Kellerdecke sind reichlich uneinheitlich ausgeführt. Na ja. Die Prüfung scheint zügig abgeschlossen, als der interessierte Bauherr aus gegebenem Anlass das Thema „Dass da ja nichts übersehen wird“ noch einmal aufbringt: Wo hat sich eigentlich die Anschlussfahne des Fundamenterders versteckt? Gute Frage. Nochmaliger Rundgang durch den Keller. Und tatsächlich: die fehlt. Und nicht nur die, sondern der komplette Fundamenterder. Schlichtweg vergessen. Rohbauer und Bauleiter überbieten sich in Superlativen: in 20 Jahren nicht passiert, in 30 Jahren nicht passiert. Dummerweise bei uns jedoch: passiert. Und nun? Muss rund um das Haus wieder aufgegraben und ersatzweise ein Ringerder verlegt und durch die bislang wunderbar heile Betonwand geführt werden.