Die von der Massives Bauen GmbH annoncierten drei Wochen sind dicke `rum, Handwerker jedoch noch nicht in Sicht. Jedenfalls keine operativ tätigen. Dafür immerhin ein erstes Treffen mit dem von Massives Bauen beauftragten Rohbauer, dem von diesem praktischerweise gleich mitgebrachten Tiefbauer für die Erdarbeiten (offensichtlich ein Buddy aus dem gleichen Ort an der A9) und dem Bauleiter der Massives Bauen GmbH, den wir an diesem Tag kennenlernen. Wobei „kennenlernen“ ein wenig hochgegriffen ist – dazu sind die Textbeiträge des Herrn zu spärlich. Stattdessen führt im Wesentlichen der Rohbauer das Wort; nach eigenem Bekunden ebenfalls Architekt und von Massives Bauen wörtlich als “Premium-Rohbauer” angekündigt. Und allem Anschein nach zudem ein echtes Verkaufstalent: außer der Jacques-Brel-Gesamtausgabe und dem „Quick Chef“ von Tupperware wird uns gefühlt alles Denkbare rund um das Thema Rohbau angeboten: anderer Stein, dickere Dämmung, höherer Keller und sogar eine alternative Lüftungsanlage. Wir entscheiden uns für die Option „höherer Keller“.

An dieser Stelle interveniert die Massives Bauen GmbH – eine etwaige Beauftragung dieser Option habe über sie zu erfolgen. Also gut. Wir hatten uns dies ohnehin schon einmal von Massives Bauen anbieten lassen; von diesem besagten Angebot beauftragen wir nun exakt zwei Drittel der Leistung (konkret eine Erhöhung um 24 cm statt ursprünglich zur Rede stehender 36 cm), zahlen dafür jedoch nicht die zu vermutenden zwei Drittel des ursprünglichen Angebotspreises sondern satte 87 Prozent desselben …

Nur eines von zwischenzeitlich etlichen unterhaltsamen Beispielen zum Thema “Wertschöpfung am Bau”, auf die wir im weiteren Verlauf in loser Folge eingehen werden.