Die Entscheidung ist so gut wie gefallen. Am Ende des Tages wird es wohl eher nicht auf einen der üblichen Verdächtigen der Metropolregion Nürnberg hinauslaufen, sondern voraussichtlich eher auf ein kleineres, regional ansässiges Unternehmen:

Massives Bauen GmbH

Die Massives Bauen GmbH versteht sich als „Baubetreuer“, hat ihren Firmensitz in Herzogenaurach und unterhält ein Verkaufsbüro in Bamberg. „Baubetreuer“ heißt: der Bauherr als Auftraggeber liefert das Grundstück, das Unternehmen als Auftragnehmer plant, koordiniert und wickelt das Bauvorhaben als Generalübernehmer ab, wobei regionale Handwerksbetriebe als Subunternehmer für die operative Umsetzung eingesetzt werden.

In unserem Falle wird der Auftragnehmer die o. g. Planungsleistung in lediglich homöopathischem Umfang erbringen müssen, da wir zwischenzeitlich bereits sehr konkrete Vorstellungen/Anforderungen für unser Bauprojekt und diese auch schon graphisch zu Papier gebracht haben. Letztlich geht es also um eher marginale Verfeinerungen und insbesondere darum, die Pläne statisch absichern zu lassen, sie – zum Zwecke der Eingabe- und Werkplanung – in eine professionelle Notation zu überführen und sie – im Sinne einer anschaulicheren Entscheidungsgrundlage für die letztliche Freigabe – visualisieren zu lassen.

Die beiden letztgenannten Punkte werden – so wird es uns kommuniziert – im Zuge der Akquisephase direkt durch den Vertriebler der Massives Bauen GmbH umgesetzt; der Geschäftsführer – und in Personalunion Architekt – des Unternehmens bleibt in diesem Zusammenhang weitgehend im Hintergrund, zeichnet jedoch mit Stempel und Unterschrift die auf Basis unserer Initialpläne und Anforderungen erstellten Entwürfe ab. Der Vertriebler – ein junger Wirtschaftsingenieur, der sich offensichtlich seine ersten Sporen verdient – agiert freundlich und beflissen und bemüht sich um eine jeweils zeitnahe Beantwortung unserer Fragen sowie um die Kalkulation möglicher Angebotsalternativen.

Zu den aus unserer Sicht ausschlaggebenden Überlegungen für die Beauftragung eines Generalübernehmers: mit einem Festpreis für den Hausbau hat man zumindest eine einigermaßen solide Kalkulationsgrundlage (respektive meint man diese zu haben …) und – angesichts der eigenen, zeitlich nur sehr knapp bemessenen Ressourcen und der gegebenen familiären Situation fast ebenso wichtig – der Bauträger/-betreuer übernimmt als “Kümmerer” die Feinplanung, die Akquise, Einplanung, Koordination und Steuerung der Handwerker und garantiert vermeintlich – im Sinne eines vernünftigen Projektmanagements – einen weitestgehend reibungslosen und ressourcenschonenden Ablauf des Gesamtvorhabens. Den Bauherren sollte in diesem Szenario eigentlich „lediglich“ die Rolle eines Zulieferers von Informationen bzw. Anforderungen sowie die eines fallweisen Entscheiders zukommen – freilich jeweils fachlich, sachlich und mit allen entscheidungsrelevanten Informationen durch den Bauträger/-betreuer unterstützt und transparent sowie mit ausreichenden Einscheidungs- bzw. Handlungsfristen in den Ablauf eingebunden. Soweit zumindest zur Theorie.

Inwieweit sich diese unsere Ideen, Vorstellungen und Hoffnungen in der Realität bewähren und insbesondere inwieweit unsere Entscheidung für die Massives Bauen GmbH eine gute war, wird die Zukunft zeigen. Wir hoffen das Beste – viel mehr werden wir ab Vertragsunterschrift nicht tun können.